Neue Verpackungsvorschriften für den Export nach Saudi-Arabien

Geschrieben am 18. Januar 2018 · Kategorie: News

Aus Kunststoff (Polyethylen oder Polypropylen) bestehende Packmittel müssen der neuen Vorschrift zufolge seit Dezember 2017 aus einem zugelassenen oxo-biologisch abbaubarem Material bestehen, heißt es in den Bestimmungen der dafür zuständigen saudischen Normierungsorganisation (SASO). Die Zolltarifnummern der von dieser Regelung betroffenen Produkte hat die SOSA klar definiert.

Produkte, welche die geforderten oxo-biologischen Eigenschaften nicht erfüllen und kein entsprechendes Label der SASO tragen, dürfen demzufolge ab sofort nicht mehr eingeführt werden.

Um die Eigenschaften der zu importierenden Produkte genau kontrollieren zu können, arbeitet die SASO in Saudi-Arabien und Europa mit mehreren Laboren zusammen. Diese Labore geben dann den jeweiligen Kunststoff für die Zertifizierung frei. Die Anzahl der entsprechend zertifizierten Lieferanten am Markt ist äußerst gering.

Welche Produkte sind betroffen?

Produkte wie Luftpolsterfolien, Deckelfolien, Luftpolsterumschläge und Klebeband können von der neuen Regelung betroffen sein. Die zur Konservierung verwendete Aluverbundfolie hingegen fällt nicht unter die betroffenen Packmittel. Ausschlaggebend dafür, ob eine Folie unter die neuen Regularien fällt oder nicht, ist deren Eingruppierung in den richtigen Zolltarif. Über eine geschickte Deklarierung z.B. in der Langzeitlieferantenerklärung kann einem Importverbot entgegengewirkt werden.

Wir sind auf diese neuen Rahmenbedingungen vorbereitet und unterstützen Sie gern partnerschaftlich bei der Versandvorbereitung Ihrer Exporte in Richtung Saudi-Arabien.

Zur Klärung Ihrer individuellen Fragen stehen wir Ihnen jederzeit tatkräftig zur Verfügung.

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