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Energieaudits gehen 2019 in die neue Runde

DER GESETZGEBER SCHREIBT FÜR FIRMEN AB EINER GRÖSSE VON 250 MITARBEITERN REGELMÄSSIGE ENERGIEAUDITS VOR. WIR, DIE EXPORTVERPACKUNG SEHNDE GMBH SIND ZWAR NICHT SO GROSS, KÜMMERN UNS ABER VOLLEN HERZENS UM EINENÖGLICHST GUTEN ENERGIEHAUSHALT.

Die aufwendigen Energieaudits gehen für 2019 in die nächste Runde. Mittelständische Mitglieder des HPE können bei einer Energieeffizienzberatung durch den Partner MVV (https://partner.mvv.de/kontakt/mvv-partner) von einer staatlichen Förderung von bis zu 6.000 € profitieren. Bei den Audits werden Energieströme und -verbraucher systematisch erfasst und bewertet. Als Ergebnis erhält das teilnehmende Unternehmen eine Übersicht der Einsparpotentiale. Dabei übernimmt MVV die Beantragung der Fördermittel, die bis zu 80% der Beratungskosten deckt.

Diese Regelungen gelten für Firmen ab 250 Mitarbeiter! Wir, die Exportverpackung Sehnde GmbH sind zwar kleiner, aber der effiziente und sparsame Umgang mit der Resource Energie spielt für uns dennoch eine sehr wichtige Rolle. Die Herstellung von Verpackungen, die zum großen Teil aus Holz bestehen, wirft auch Verschnitt aus, der entsorgt werden muss. Dass Holz auch als Energielieferant verwendet wird, machen wir uns zu Nutze und haben einen Verbrennungsofen angeschafft, der die Hitze in Energie umwandelt.

Unser Ziel ist unseren Bedarf vollständig aus selber produzierter Energie zu decken und so nicht nur effizienter zu wirtschaften, sondern unseren Beitrag zur Schonung von Ressourcen beizutragen. Aktuell gibt es leider noch keine wirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit den Strom zu speichern. Deshalb speisen wir die Überproduktion in das öffentliche Netz ein.

Thorben Scharnhorst

Das gelingt am Standort Sehnde bereits zu 100% bei der Wärmeenergie! Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Jahr 2008 die Verbrennungsanlage angeschafft. Seitdem werden die Späne an den Sägen direkt abgesaugt und die größeren Reste zu Schnitzeln zerkleinert. Diese lagern in einem Silo und werden über eine Schneckenförderung automatisch in die Brennkammer befördert. Mit der Energie, bzw. der Hitze werden die Hallen geheizt, Warmwasser erzeugt und die Trockenkammer betrieben. Nachdem sich der Ablauf eingespielt hat, wurde die Ölheizung am Standort Sehnde im Jahr 2017 abgeschafft. Ergänzt wird die Verbrennungsanlage mit einer Photovoltaikanlage, die in der Spitze 100 kWp erzeugt und somit gut 30% des Stromverbrauchs deckt.

In Anderten wurde kürzlich eine neue Halle fertiggestellt und in den operativen Betrieb übergeben. Diese ist mit einer effizienten Fußbodenheizung ausgestattet, die von einer Wärmepumpe gespeist wird. Die “Halle 1” und die Büros werden weiterhin mit einer Ölheizung beheizt, die in 2009 erneuert wurde. Auch in Anderten trägt eine Photovoltaikanlage zur Stromproduktion mit bis zu 70 kWp bei.

Diese Maßnahmen sind sehr aufwendige Möglichkeiten, um Ressourcen zu schonen. Doch es geht auch viel einfacher, denn Vermeidung kommt vor Reduktion! Dazu haben wir all unsere Leuchten auf LED umgestellt und Bewegungsmelder installiert, um Leerläufe zu vermeiden. In Anderten haben wir zudem eine intelligente Steuerung installiert, die das Raumklima sowie das Licht reguliert. So kann niemand vergessen, zum Feierabend das Licht oder die Heizung auszuschalten.

Thorben Scharnhorst

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