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Exportregelungen für Australien und Neuseeland

05. Dezember 2018.

ACHTUNG UPDATE! Marmorierte Baumwanze: Begasungsvorschriften für Seefrachtsendungen

Deutschland wurde jüngst von Australien und Neuseeland als eines von 10 Risikoländern identifiziert, wenn es um den seit Monaten gefürchteten Schädling geht. Demnach müssen bereits seit dem 01. September 2018 bis zum 30. April 2019 Sendungen, die das Land verlassen, mit Sulfurylfluorid (bzw. dem in Europa verbotenen Methylbromid) begast oder mit starker Hitze gegen den Brown marmorated stink bug (BMSB) behandelt werden. In diesem Zeitraum kommt der BMSB am häufigsten vor.

Gültig ist dieses Vorgehen für in Sammelverkehren transportierte Ladungen sowie für rollende Ladungen und Vollcontainerladungen, somit alle Verkehrsträger. Nur für wenige Arten der Ladungen ist auch eine Behandlung im Zielland möglich.

Alle Behandlungen müssen den australische Behörden durch einen zertifizierten Nachweis belegt werden und dürfen nur von in Australien registrierten Anbietern durchgeführt werden. Wenn Sie auf der Suche nach einem solchen Anbieter sind, können Sie sich hier informieren.

Welche Warenkategorien betroffen sind, können Sie auf der Website des australischen Landwirtschaftsministeriums nachsehen, welches die Güter in “High Risk Goods” und “Target Risk Goods” unterteilt:

04. Oktober 2018.

ACHTUNG UPDATE! Marmorierte Baumwanze: Informationsblatt zu saisonalen Importbestimmungen

Nach regem Austausch mit den australischen Behörden zur Problematik mit der marmorierten Baumwanze, Brown Marmorated Stink Bug (BMSB), wurde für Waren aus Deutschland und anderen Risikoländern ein Informationsblatt mit den saisonalen Importbestimmungen erstellt. Dadurch soll die Einschleppung des BMSBs in das Land verhindert werden. Die zusätzlichen Anforderungen für den Import von Gütern sollen das Problem mit der Baumwanze stoppen.

Für Holzpackmittel, mit denen diese Waren transportiert werden, genügt es, wenn die ISPM 15-Standards weiterhin wie gehabt eingehalten werden.

Mehr Klarheit gibt die kostenfreie Informationsbroschüre, die hier heruntergeladen werden kann:

Australien hat bereits Maßnahmen erlassen, die das Einschleppen der marmorierten Baumwanze verhindern bzw. minimieren soll. Diese Maßnahmen haben weiterhin Bestand und müssen bei allen Ausfuhren berücksichtigt werden. Dazu hat das Julius Kühn-Institut jüngst eine Meldung mit zusätzlichen Vorschriften zur Verhinderung der Einschleppung veröffentlicht. Diese Meldung finden Sie in voller Länger unter dem folgenden Link:

Aktuell hat neben Australien auch Neuseeland für den Zeitraum 01.09.2018 bis 30.04.2019 Maßnahmen gegen die Einschleppung der Wanze eingeführt. Das Ministry for Primary Industries (MPI) in Neuseeland hat jedoch keine zusätzlichen Anforderungen für Paletten, Holzpackmittel und Exportverpackungen formuliert, sodass der ISPM 15 für Holzpackmittel weiter ausreichend ist. Den vollen Erlass können Sie sich unter dem folgenden Link herunterladen:

Die Einfuhrbestimmungen besagen, dass unter anderem Maschinen und Ausrüstungsgegenstände im weitesten Sinne einer Behandlung zu unterziehen sind. Diese Behandlung muss durch einen MPI zugelassenen Behandler durchgeführt und mit einem Zertifikat ausgezeichnet werden (durch Australien zugelassene Behandler werden ebenfalls akzeptiert). 

Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten melden Sie sch gerne bei uns! 

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