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Innenverpackung

Von Kleinteilen bis großen, komplexen Anlagen verpacken wir, was für den Transport geschützt werden muss. Unsere Arbeit beginnt dabei nicht erst bei der Verpackung, sondern bei der Wareneingangskontrolle und Prüfung, ob das Ladegut in einwandfreiem Zustand angeliefert wurde.

Die Prüfung der Anlagen geschieht immer nach einem definierten Ablauf: Wurde die Anlage gereinigt? Befinden sich noch Rückstände des Reinigungsmittels an der Anlage? Ist eine Wasseransammlung, oder Kondenswasser zu sehen? Ist die Maschine gänzlich trocken? Dazu hat der HPE eine Richtlinie formuliert, die Prüfungsinhalte vorgibt, sodass ein immer gleicher, hoher Standard geboten werden kann.

“Hier kommt es auch auf Kleinigkeiten an. Ein Fingerabdruck, ein in letzter Minute gebohrtes, nicht mit Korrosionsschutz behandeltes Loch, die vergessene Reinigung nach dem letzten Probelauf, mitkonservierte Flüssigkeiten, starke Klimaschwankungen: All dies kann zu Schäden am Packgut führen“, erklärt Kirschner, Geschäftsführer des HPE. Ganz wichtig sei deshalb auch die Kommunikation im Vorfeld, beginnend mit der Vorbesprechung der Verpackungsdienstleistung. „Der Kunde sollte mit dem Verpackungsdienstleister über die Punkte Reinigung, Trocknung, Akklimatisierung und Vorkonservierung sprechen“, so der HPE-Geschäftsführer. Wichtig sei es außerdem, ihn über Änderungen bei verbauten Materialien und Produktionsabläufen sowie bei der Vor- und Zwischenkonservierung zu informieren. „Den Rest regeln dann unsere Unternehmen mit aller gebotenen Vorsicht und mit professionellem Know-how.“

Quelle: HPE/DS (http://www.hpe.de/presse.html#!/blog/posts/Schutzen-was-wichtig-ist-HPE-Mitglieder-achten-schon-vor-dem-Verpacken-auf-den-Zustand-des-Ladeguts/72

Fällt die Begutachtung der Verpackungsguts positiv aus, bereiten wir alles für die bedarfsgerechte Verpackung vor. Doch was bedeutet genau “bedarfsgerecht”? Zunächst müssen wir uns die Frage nach dem Transportweg stellen (See, Luft, Schiene, Straße), denn bei jeder Art wirken unterschiedliche Kräfte auf die Verpackung und das Gut. Anschließend müssen wir die Vorschriften des Landes kennen, in das die Sendung transportiert wird. Beispiele sind Einfuhrbestimmungen für Holz (IPPC) oder besondere Vorschriften, wie die Verwendung des “oxo-biodegradeable Label” für Saudi Arabien (dazu gibt es hier übrigens weitere Infos). Wir bieten unseren Kunden verschiedene Stufen des Korrosionsschutzes an, bis zu 24 Monaten. Für all unsere Verpackungen verwenden wir hochwertige Alu-Folie, auf Wunsch wird das Packstück mit VCI oder Ölpapier eingepackt.

Diese Planungen finden in Abstimmung mit unseren Kunden statt und wird in unserem ERP System erfasst. Parallel findet die Warenannahme in unserem System statt, indem wir Seriennummern, Gewicht etc. erfassen. Sind alle Daten vollständig werden beide Eingaben zusammengeführt und ein Verpackungsauftrag generiert.

Dabei ist jeder Auftrag wieder etwas Besonderes und unsere Kollegen in der Verpackung machen sich als Statiker und Ingenieure. Es muss geplant werden, wie das Packstück gesichert wird, ob Lagerhölzer verwendet werden müssen, um das Gewicht gleichmäßiger auf die Kufen zu übertragen, oder andersrum, wie die Kraft vom Gabelstapler oder Kran besser verteilt werden kann. Sind diese Besonderheiten geklärt, wird die Kiste, der Verschlag oder die Palette mit Schaumpack, Folie und Luftpolsterfolie ausgelegt, das Packstück eingesetzt und abgepolstert. Nach diesem Schritt wird die Konservierung hergestellt und falls noch nicht vorher geschehen, das Packstück durch Bolzen, Schrauben oder Bänder festgesetzt. Damit ist der Verpackungsauftrag abgeschlossen und das Packstück kann versandt werden.

Als besonderen Service bieten wir unseren Kunden eine umfassende Fotodokumentation an, bei der von jedem signifikanten Schritt während der Verpackung Fotos erstellt und über unser X-Portal werden.

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