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Neue Verpackungsvorschriften für den Export nach Saudi Arabien

Seit Dezember 2017 müssen aus Kunststoff bestehende Verpackungen aus einem zugelassenen Material bestehen.

Aus Kunststoff (Polyethylen oder Polypropylen) bestehende Packmittel müssen der neuen Vorschrift zufolge seit Dezember 2017 aus einem zugelassenen oxo-biologisch abbaubarem Material bestehen, heißt es in den Bestimmungen der dafür zuständigen saudischen Normierungsorganisation (SASO). Die Zolltarifnummern der von dieser Regelung betroffenen Produkte hat die SOSA klar definiert.

UPDATE vom 07. Februar 2018:

Die Verschärfung der Verpackungsrichtlinien schreiben vor, dass gemäß der Regulierung M.A-156-16-03-03 grundsätzlich jedes Verpackungsmaterial „oxo-biologisch“ abbaubar sein muss. Diese Verpackungen müssen zum Zeitpunkt des Imports das Logo der SASO enthalten, welches direkt bei der Behörde beantragt werden kann. Das German-Saudi Liaison Office in Riyadh berichtet, dass die Informationen auf der Website der SASO nicht mehr auf dem neusten Stand sei. Verpackungen von Lebensmitteln sollen demnach erst im August 2019 umgestellt werden. Produktgruppen wie Stretch Film und Shrink Film Rolls sind von der neuen Regelung bereits jetzt schon betroffen. Weil es anscheinend Unstimmigkeiten bezüglich verschiedener Produktgruppen gibt, wurde der Gültigkeitszeitpunkt auf den 1. August 2018 verlegt.
Damit der Export nach Saudi Arabien reibungslos verläuft, bereiten wir uns auf alle möglichen Szenarien im Vorfeld vor. Das Team der Exportverpackung Sehnde GmbH steht im dauerhaften Kontakt mit den Behörden und Regulierungsstellen, um stets die aktuellsten Informationen zu erhalten. Wenn Sie Fragen rund um das Thema Verpackungsvorschriften für Saudi Arabien haben, stehen wir Ihnen Tatkräftig zur Verfügung.

Vom 18. Januar 2018:

Produkte, welche die geforderten oxo-biologischen Eigenschaften nicht erfüllen und kein entsprechendes Label der SASO tragen, dürfen demzufolge ab sofort nicht mehr eingeführt werden.

Um die Eigenschaften der zu importierenden Produkte genau kontrollieren zu können, arbeitet die SASO in Saudi-Arabien und Europa mit mehreren Laboren zusammen. Diese Labore geben dann den jeweiligen Kunststoff für die Zertifizierung frei. Die Anzahl der entsprechend zertifizierten Lieferanten am Markt ist äußerst gering.

Welche Produkte sind betroffen?

Produkte wie Luftpolsterfolien, Deckelfolien, Luftpolsterumschläge und Klebeband können von der neuen Regelung betroffen sein. Die zur Konservierung verwendete Aluverbundfolie hingegen fällt nicht unter die betroffenen Packmittel. Ausschlaggebend dafür, ob eine Folie unter die neuen Regularien fällt oder nicht, ist deren Eingruppierung in den richtigen Zolltarif. Über eine geschickte Deklarierung z.B. in der Langzeitlieferantenerklärung kann einem Importverbot entgegengewirkt werden.

Wir sind auf diese neuen Rahmenbedingungen vorbereitet und unterstützen Sie gern partnerschaftlich bei der Versandvorbereitung Ihrer Exporte in Richtung Saudi-Arabien. Zur Klärung Ihrer individuellen Fragen stehen wir Ihnen jederzeit tatkräftig zur Verfügung.

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