Der Holzpreis-Wahnsinn und der 12-Punkte-Plan vom HPE

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Die Lage am Holzmarkt verschärft sich weiter. Nach einer Blitzumfrage des Branchenverbandes HPE wird es zunehmend schwieriger, ausreichend Holz zu beschaffen und lieferfähig zu bleiben. Vertreten durch unseren Verband versuchen wir aktiv, die Politik zu Handlungen zu bewegen.

Dass Paletten, Exportverpackungen und Kabeltrommeln einmal zur Mangelware werden würden, hätte wohl niemand vermutet. Analysten haben zu Beginn der Corona-Pandemie sogar prognostiziert, dass der Holzmarkt mangels Interesses zusammenbrechen würde. Da haben sie allerdings die Heimwerker weltweit und vor allem in den USA unterschätzt, denn die hatten nun viel Zeit ihre Häuser zu reparieren und auszubauen, zumal Baudarlehen sehr günstig zur Verfügung gestellt und großzügige Hilfspakete der US-Regierung verteilt wurden. Hinzu kommen weitere Faktoren wie beispielsweise der kanadische Bergkiefernkäfer. Er ist kaum größer als ein Reiskorn, hat aber bereits Wälder in Kanada zerstört, die viermal so groß sind wie die Schweiz! Damit hat der Bergkiefernkäfer den Holznachschub aus Kanada in die USA erheblich reduziert, womit der Holz-Export aus Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 55,4 Prozent gestiegen ist (Quelle: Holzkurier.com)!

Und dieses Holz fehlt deutschen Unternehmen. Zum einen für den Inlandstransport von wichtigen Waren auf – vor allem – Europaletten, aber auch exportierenden Unternehmen, die Industriegüter und Anlagen in die Welt auf Holzschlitten oder in Holzkisten versenden müssen. Dazu kommt, dass sich auch Spekulanten in volatilen Märkten sehr wohl fühlen und mitverantwortlich für den sprunghaften Anstieg des Holzpreises sind.

Nun, da die Corona-Krise (hoffentlich) bald überstanden ist, keimt die Befürchtung, dass der beginnende Aufschwung durch Holzknappheit und nicht gekannte Holzpreise abgewürgt wird. Die HPE-Branche, zu der auch wir gehören, verbraucht im Durchschnitt 25 % des produzierten Schnittholzes in Deutschland. Dabei sind wir auf qualitativ hochwertiges Holz angewiesen, um die Güter unserer Kunden bestmöglich zu schützen. Holz, das aktuell fehlt.

Um dieser bedrohlichen Lage entgegenzuwirken, hat der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen e.V. (HPE) nun ein Positionspapier mit einem 12-Punkte-Plan verfasst. Die aufgeführten Punkte umfassen Handlungsempfehlungen und Forderungen an die Politik, wie die Versorgung der heimischen Wirtschaft mit Holz sichergestellt werden kann.

Für unseren Einkauf gestaltet sich die aktuelle Lage so: Wenn wir nicht bereit sind, den aufgerufenen Preis zu zahlen, bekommen wir kein Holz. Dabei steigt der Angebotspreis annähernd stündlich an, die Preisbindung gilt maximal bis zum nächsten Morgen. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um Ihre Versorgung mit Holzprodukten zu gewährleisten und die Preisanstiege bestmöglich abzupuffern und in die Länge zu ziehen.

Wir halten Sie auf dem Laufenden über die aktuelle Situation auf dem Holzmarkt. Falls Sie konkrete Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns!

Die Lage am Holzmarkt verschärft sich weiter. Nach einer Blitzumfrage des Branchenverbandes HPE wird es zunehmend schwieriger, ausreichend Holz zu beschaffen und lieferfähig zu bleiben. Vertreten durch unseren Verband versuchen wir aktiv, die Politik zu Handlungen zu bewegen.

Dass Paletten, Exportverpackungen und Kabeltrommeln einmal zur Mangelware werden würden, hätte wohl niemand vermutet. Analysten haben zu Beginn der Corona-Pandemie sogar prognostiziert, dass der Holzmarkt mangels Interesses zusammenbrechen würde. Da haben sie allerdings die Heimwerker weltweit und vor allem in den USA unterschätzt, denn die hatten nun viel Zeit ihre Häuser zu reparieren und auszubauen, zumal Baudarlehen sehr günstig zur Verfügung gestellt und großzügige Hilfspakete der US-Regierung verteilt wurden. Hinzu kommen weitere Faktoren wie beispielsweise der kanadische Bergkiefernkäfer. Er ist kaum größer als ein Reiskorn, hat aber bereits Wälder in Kanada zerstört, die viermal so groß sind wie die Schweiz! Damit hat der Bergkiefernkäfer den Holznachschub aus Kanada in die USA erheblich reduziert, womit der Holz-Export aus Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 55,4 Prozent gestiegen ist (Quelle: Holzkurier.com)!

Und dieses Holz fehlt deutschen Unternehmen. Zum einen für den Inlandstransport von wichtigen Waren auf – vor allem – Europaletten, aber auch exportierenden Unternehmen, die Industriegüter und Anlagen in die Welt auf Holzschlitten oder in Holzkisten versenden müssen. Dazu kommt, dass sich auch Spekulanten in volatilen Märkten sehr wohl fühlen und mitverantwortlich für den sprunghaften Anstieg des Holzpreises sind.

Nun, da die Corona-Krise (hoffentlich) bald überstanden ist, keimt die Befürchtung, dass der beginnende Aufschwung durch Holzknappheit und nicht gekannte Holzpreise abgewürgt wird. Die HPE-Branche, zu der auch wir gehören, verbraucht im Durchschnitt 25 % des produzierten Schnittholzes in Deutschland. Dabei sind wir auf qualitativ hochwertiges Holz angewiesen, um die Güter unserer Kunden bestmöglich zu schützen. Holz, das aktuell fehlt.

Um dieser bedrohlichen Lage entgegenzuwirken, hat der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen e.V. (HPE) nun ein Positionspapier mit einem 12-Punkte-Plan verfasst. Die aufgeführten Punkte umfassen Handlungsempfehlungen und Forderungen an die Politik, wie die Versorgung der heimischen Wirtschaft mit Holz sichergestellt werden kann.

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