VDMA spricht von Trendwende – dürfen wir hoffen?

Vergleicht man das erste Quartal 2021 mit dem Vorjahreszeitraum, stieg der Auftragseingang bei der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie um 26 Prozent (Quelle: VDMA). Gepaart mit dem Licht am Ende des „Corona-Tunnels“, sprechen Experten bereits von einer möglichen Trendwende.

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) kommentiert, dass die Branche seit einigen Monaten ein Aufhellen der Kunden verspürt und sich das jetzt auch in den Zahlen widerspiegelt.

Klar, die Ausgangswerte im Q1 2020 waren Corona bedingt extrem niedrig, sodass immer noch ein weiter Weg zu gehen ist, bis wieder ein gutes Niveau erreicht ist. Ein realistischeres Bild zeigt sich im Vergleich mit dem Q1 2019, bei dem der Auftragseingang immer noch 14 Prozent unter dem damaligen Stand liegt. Aber die Zahlen geben Anlass zur Hoffnung, zumal die Kapazitätsauslastung vom Tiefstand im vergangenen Sommer von 67 Prozent auf aktuell 79 Prozent gestiegen ist. Und auch wir, die Exportverpackung Sehnde GmbH haben einen ganz eigenen Indikator für das Aufleben der Industriegüterbranche … Wenn sich bei uns das Gewerbegebiet mit beladenen LKW füllt und auf die Abfertigung wartet, dann geht es wieder voran!

Bleibt nur zu hoffen, dass die Industrie mit Rohstoffen und Halbfertigprodukten versorgt werden kann und wir ausreichend Holz zum bezahlbaren Preis erhalten, damit der lang ersehnte Aufschwung richtig in Fahrt kommt!

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