Von Sehnde in die Welt. Mit System und Service.
Aber ein System funktioniert nur so gut wie die Menschen, die es tragen. Bei EVS stehen hinter jedem Angebot, jeder Lieferung, jeder Lösung konkrete Ansprechpartner mit Namen, Erfahrung und Leidenschaft für den Job. Wir wollen ihnen ein Gesicht geben.
Jörg Wiedemuth: Der Dreh- und Angelpunkt hinter jeder Verpackungslösung
Wenn bei EVS eine Anfrage ankommt, die auf den ersten Blick knifflig ist, landet sie früher oder später auf dem Tisch von Jörg Wiedemuth. Hier geht es dann um ungewöhnliche Maße, eine empfindliche Fracht oder einen Zielort, an dem so einiges schiefgehen kann. Er selbst würde das nie so herausstellen. Er arbeitet lieber im Hintergrund, erklärt Dinge am Telefon statt auf der Bühne und macht einfach seinen Job. Aber ohne ihn würde aus einigen Kundenanfragen bei EVS vielleicht gar kein Projekt werden.

Vom Verpacker zum Bereichsleiter
2005 fängt Jörg Wiedemuth bei KIPA Industrie-Verpackung GmbH in Bielefeld als Verpacker an, wechselt innerhalb der Firma nach Hannover. 2011 startet er als Vorarbeiter bei EVS, übernimmt größere Werksverpackungen, treibt die Verlagerung von Fertigungsschritten nach Polen mit voran, hilft, 5S und den kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb zu verankern.
2013/2014 wird EVS strukturell neu aufgestellt: vier Hallen, jede mit eigenem Vorarbeiter. Wiedemuth übernimmt Halle 4, wird Teamleiter Verpackung. „EVS hat mir immer die Chance gegeben, mich entwicklen zu können“, weiß er.
Seit 2023/24 ist er Bereichsleiter für Verpackung und technischen Vertrieb. Aus dem erfahrenen Praktiker ist der zentrale Ansprechpartner für alles geworden, was technisch anspruchsvoll ist.
Vom Kundenwunsch zur technischen Zeichnung
Seine Rolle könnte auch als eine Art Übersetzer beschrieben werden, denn eine Kundenanfrage ist erst einmal nur eine Beschreibung. Was soll verschickt werden? Wohin geht die Ware? Unter welchen Bedingungen? Auf Grundalge dieser Information wird die Verpackung bestimmt. Viele Anfragen laufen unkompliziert über die Teamleiter, die Jörg damit den Rücken freihalten. Sobald es technisch wird, kommt Wiedemuth ins Spiel: Er füllt die Hülle mit Inhalt, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Er erstellt die technische Übersetzung, die Konstruktionszeichnung, und klärt, wie gelagert und transportiert wird, ob Korrosionsschutz nötig ist und wie das Handling vor Ort beim Kunden aussieht.
Häufig greift er selbst zum Telefon: „Ich erkläre den Kunden, wieso ich was wie machen und was dranhängt. Wenn man das plausible erklärt gibt es kaum Nachfragen“, so Jörg. Vertrauen statt Nachfragen. Bei EVS heißt das: Wir denken weiter als bis zur Kiste.
Verlässlichkeit, die man nicht sieht
Wiedemuths Aufgabe endet nicht bei der Zeichnung. Er hält im Hintergrund die Fäden zusammen: Teamleiter, die er mit aufgebaut hat und auf deren Entwicklung er stolz ist, ein Team, das seit Jahren konstant zusammenarbeitet, Subunternehmer, die von den eigenen Vorarbeitern angeleitet und eingewiesen werden. „Ich kenne die Ansprüche unserer Kunden und das müssen auch die Kollegen wissen. Meine Rolle ist die Vermittlung zwischen Produktion, Administration und Kunde.“
Sein größtes Projek bisher war Simtec. 19 Simulations-Kabinen für die Universal Studios. Ein Auftrag über 1,5 Jahre. Inzwischen ist jede einzelne Kabine problemlos angekommen und das Fahrgeschäft in Betrieb.
Generell gab es im Bereich der Verpackung seit Jahren keine nennenswerten Reklamationen. Das ist das Ergebnis von Leuten, die wissen, worauf es ankommt, und einem gut laufenden System dahinter.
Was ihn antreibt
15 Jahre ist Jörg Wiedemuth inzwischen bei EVS in Sehnde, mit 21 hat er in der Verpackung angefangen, heute ist er 43. Er beschreibt sich selbst als Handwerker. Ein ganzer Tag am Schreibtisch wäre nichts für ihn. Was ihm Spaß macht, ist die Abwechslung: Jeder Kunde ist anders, jede Anfrage eine kleine Herausforderung für sich. „Meine Erfahrung hilft dabei. Ich kann viel ausprobieren“, erklärt er. „Mal braucht man einen Statiker, mal einen Dämmspezialisten. Man muss offen sein“. Was ihn antreibt, ist das scheinbar Unlösbare. Aber Aufgeben ist nicht seine Welt: „Geht nicht, gibt es für mich nicht“.
Genau das macht für ihn den Unterschied zwischen einem Job, den man erledigt, und einem, für den man brennt.
Von Sehnde in die Welt. Mit System und Service. Bei Jörg Wiedemuth heißt das ganz konkret: Er nimmt die Anfrage, die knifflig ist, und findet eine Lösung.



